Alle Räder stehen still…

Ich bin Betroffener des Bahnstreiks, was bedeutet, dass sich mein Arbeitsweg heute zeitlich mehr als verdoppelt hat.

Richtig so! Streik muss weh tun, sonst ist er sinnlos. Man kann die Bahn nicht privatisieren und den Lokführern ihren Beamtenstatus nehmen und dann erwarten, dass sie dann ihr Streikrecht nicht nutzen. Vor allem wenn man sieht, wie viel die Lokführer im internationalen Vergleich verdienen.
Streiken lohnt sich! Dieser Meinung ist auch Max Uthoff:

Einen unglücklichen Eindruck in der Geschichte macht allerdings der Vorsitzende der GDL, der sich anscheinend nur versucht zu profilieren.

Deshalb: ich solidarisiere mich mit den Lokführern und Bahnangestellten, schüttle aber den Kopf wegen Weselsky.
Arbeiter aller Länder, bildet Fahrgemeinschaften!

Ein Gedanke zu „Alle Räder stehen still…“

  1. So schön wie heute war das Bahnpendeln schon lange nicht mehr!

    Es gab einen ordentlichen, zuverlässigen Notfallfahrplan im Rhein-Main-Gebiet, etwa jeder dritte Zug, der für mich in Frage kam, fuhr. Das konnte man einplanen. Die Berliner S-Bahn hat einen höheren Organisationsgrad, da isses wahrscheinlich etwas komplizierter.
    Im Zug war es dann angenehm leer, ich konnte die Füße ausstrecken. Und weil keine verspätete S-Bahn vor uns herfuhr, kamen wir superpünktlich an.

    Nebeneffekt des Streiks: dieses kleine Teufelchen in meinem Kopf, das mich so gerne auf den praktischen Nutzen eines Faltrades für Bahnpendler hinweist, ist wieder erwacht…

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